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Märkte in Valencia: welche sich lohnen und was es gibt

Kurz gesagt: Die fünf Märkte in Valencia, die einen Besuch lohnen, sind der Mercat Central, der Mercado de Colón, Russafa, Mossén Sorell und der Cabanyal. Der Mercat Central, ein Jugendstilbau von 1928 mit über 250 Ständen, bündelt die frische Ware; der Mercado de Colón ist heute Cafés und Gourmet-Stände. Kauf Orangen aus der Huerta, Bomba-Reis, Safran, Salzfisch und Horchata mit Fartons. Geöffnet ist von Montag bis Samstag vormittags, sonntags geschlossen; der Zutritt ist kostenlos.

Die Märkte in Valencia, die man wirklich gesehen haben sollte, sind fünf. Der Mercat Central bündelt den Einkauf frischer Ware; der Mercado de Colón ist ein Jugendstilbau, der heute voller Cafés und Gourmet-Stände steckt; und dann sind da die drei alteingesessenen Stadtteilmärkte: Russafa, Mossén Sorell und der Cabanyal. Zusammen decken sie den täglichen Einkauf der halben Stadt ab und sind der beste Weg, um zu sehen, wie Valencia im Alltag isst.

Mercat Central, der große Markt

Der Entwurf stammt von 1914, eingeweiht wurde der Bau 1928, entworfen von den Architekten Soler March und Guardia Vial. Es ist valencianischer Jugendstil wie aus dem Lehrbuch: Eisen, Glas und Keramik unter einer großen Zentralkuppel, gekrönt vom berühmten Papagei. Drinnen verkaufen mehr als 250 Stände Obst und Gemüse aus der Huerta, Fisch von der Lonja, Fleisch, Wurst, Gewürze und Salzfisch. Geöffnet ist von Montag bis Samstag vormittags; sonntags bleibt er zu. Zum Essen vor Ort gibt es die Central Bar von Ricard Camarena, direkt im Markt selbst.

Mercado de Colón, für einen Kaffee oder ein Getränk

Entworfen hat ihn Francisco Mora Berenguer; als Lebensmittelmarkt hat er vor Jahrzehnten ausgedient. Heute ist er ein Ort mit Cafés, Restaurants und Gourmet-Ständen mitten im Ensanche. Es ist die erste Adresse für eine Horchata mit Fartons in der Horchatería Daniel. Ein nützlicher Hinweis: Die valencianische Horchata wird aus Erdmandeln (chufa, tiger nut) gemacht, nicht aus Mandeln und nicht aus Reis. Wer der Spur des Getränks weiter folgen will, findet unseren Guide zu den Horchaterías in Valencia.

Stadtteilmärkte: Russafa, Mossén Sorell, Cabanyal

Für echte Atmosphäre machen die Stadtteilmärkte wett, was ihnen an schöner Fassade fehlt:

  • Mercat de Russafa: frische Ware in einem der lebendigsten Viertel der Stadt.
  • Mercat de Mossén Sorell: klein und authentisch, mitten im Carmen.
  • Mercat del Cabanyal: direkt am Meer, mit frisch angelandetem Fisch.

Nach dem Cabanyal rundet ein Stopp bei Casa Montaña für Tapas und Konserven den Vormittag gut ab.

Was kaufen und was probieren

  • Orangen und Gemüse aus der Huerta.
  • Bomba- und Senyoret-Reis, die Grundlage für ein gutes Reisgericht.
  • Echter Safran, kein Farbstoff, für die Paella.
  • Salzfisch: Mojama, Fischrogen, Sardine aus dem Fass.
  • Horchata und Fartons.

Wo du nach dem Einkauf Paella isst, steht unter wo man die beste Paella isst. Ein Hinweis für Besucher: In die echte valencianische Paella gehört kein Chorizo.

So planst du den Besuch

Die Märkte sind Vormittagssache und sonntags geschlossen, reservier also den Vormittag dafür. Prüf die Öffnungszeiten immer auf der offiziellen Website des jeweiligen Marktes, denn an Feiertagen und zu den Fallas ändern sie sich. Findet während deines Aufenthalts eine Gastronomiemesse oder ein Sondermarkt statt, siehst du das im Live-Kalender. Und um das Ganze in den Rest der Reise einzupassen, hilft unser Guide Was man in Valencia machen kann.

Häufige Fragen

Welcher Markt in Valencia lohnt den Besuch am meisten?

Der Mercat Central wegen seiner Größe und seiner Architektur, und der Mercado de Colón, wenn du in einem Jugendstilambiente etwas trinken willst. Für die Atmosphäre im Viertel: Russafa oder der Cabanyal.

An welchen Tagen öffnen die Märkte in Valencia?

In der Regel öffnen sie von Montag bis Samstag vormittags und schließen sonntags. Die Zeiten prüfst du besser auf der offiziellen Website des jeweiligen Marktes, vor allem an Feiertagen.

Woraus besteht die valencianische Horchata?

Aus Erdmandeln (tiger nut), Wasser und Zucker. Mandeln oder Milch sind nicht drin. Man trinkt sie kalt, oft mit Fartons.

Muss man Eintritt zahlen?

Nein. Der Zutritt zu jedem Markt ist kostenlos; bezahlt wird nur, was du kaufst oder verzehrst.

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